VITAMIN D3

Das Sonnenvitamin

VITAMIN D3 IST ESSENTIELL
UND LEBENSNOTWENDIG!

Ihr kennt diese Tage an denen ihr euch schwach, müde oder unmotiviert fühlt? Ihr habt häufig Kopfschmerzen, seid verspannt oder oft erkältet? All das und noch viel mehr können Anzeichen eines Vitamin D Mangels sein!

Aber warum ist dieses Vitamin so wichtig? Genügt die Sonne um den Tagesbedarf zu decken? Wer zählt zu den Risikogruppen und welche Folgen kann ein Mangel haben?

WAS IST VITAMIN D3?

Vitamin D3 ist streng genommen kein Vitamin sondern ein Hormon, da unser Körper es mit Hilfe von Sonnenlicht selbst herstellen kann. Klar ist jedoch, dass es lebensnotwendig für uns ist und uns bei ausreichender Versorgung vor diversen und teils tödlichen Krankheiten schützen könnte. Dafür benötigen wir täglich ca. 800 – 1000 iU (20-25 µg).

Leider genügt Sonne allein in unseren Breitengraden oft nicht aus, um einem Mangel vorzubeugen. In Deutschland leiden bis zu 70% der Bevölkerung, auch in den Sommermonaten, unter teils gravierender Vitamin D3 Unterversorgung.

Was macht Vitamin D3?

Unser Körper braucht das Sonnenvitamin um unsere Gesundheit aufrecht zu erhalten und unsere Knochen zu stärken. Es sorgt für eine reibungslose Funktion von Muskulatur und Organen, wie Herz, Gehirn, Lunge und Leber. Vitamin D3 verbessert außerdem die Aufnahme verschiedener Mineralstoffe und hilft unser Immunsystem zu schützen.

Mangelerscheinungen

Angefangen von Müdigkeit, Kopfschmerzen und Antriebslosigkeit belegen diverse Studien weitaus gravierendere Folgen. Schlechte Wundheilung, Zahnerkrankungen und häufige Infekte können ebenso Folgen eines Vitamin D3 Mangels sein, wie Bluthochdruck, Allergien, Asthma, ADHS, Multiple Sklerose, Darmerkrankungen, Diabetes, Knochenschwund und sogar Krebs.

Immer mehr Studien befassen sich mit dieser Thematik und belegen die immense Wichtigkeit von Vitamin D3.

Sonne allein genügt häufig nicht um ausreichend Vitamin D3 zu bilden

Insbesondere in den Monaten von Oktober bis April ist der Einfallwinkel der Sonne zu flach, somit kommen die benötigten UVB-Strahlen nicht in ausreichender Menge bei uns an. Aber auch in den Sommermonaten gibt es diverse Störfaktoren.

Sonnencreme verhindert die Aufnahme von UVB-Strahlung und somit die Bildung von Vitamin D3! Aber auch ein ausgiebiges Sonnenbad ohne entsprechenden Schutz, kann unserer Gesundheit langfristig schaden.

Auch ein dunklerer Teint, gealterte Haut oder Smog hemmen die Produktion des Sonnenvitamins und können dafür sorgen, dass unser Körper nur unzureichend versorgt wird.

Vitamin D3 – Tagesbedarf mit Nahrung decken?

Grundsätzlich ist es möglich seinen Tagesbedarf auch im Winter oder an sonnenarmen Sommertagen mit seiner Ernährung zu decken. Jedoch eher theoretisch als praktisch. Denn um die empfohlenen 20 – 25 µg (800 – 1000 iU) zu erreichen, müsste man täglich ca. 20 l Milch, 2 Kg Butter oder 1 Kg Leber zu sich nehmen.

 

Und wenn ich mich vegetarisch oder vegan ernähre?

In diesem Fall wird eine ausreichende Versorgung fast unmöglich. Einige Pilze oder z.B. die Avocado enthalten Vitamin D2, nicht jedoch D3.

Wer zählt zu den Risikogruppen?

Generell ist es für Menschen, die nördlich von Barcelona leben, in weiten Teilen des Jahres gar nicht möglich Vitamin D3 zu produzieren!

Wer darüber hinaus noch den Großteil des Tages im Büro verbringt oder sich zu selten ohne Sonnencreme aus dem Haus begibt, leidet häufig an einem Mangel.

Besonders gefährdet für eine Unterversorgung sind auch Personen, die kein oder kaum Vitamin D3 über ihre Ernährung zu sich nehmen (können), sich z.B. vegetarisch oder vegan ernähren.

 

Auch ein dunklerer Hauttyp oder gealterte Haut reduzieren die natürliche Aufnahme von Vitamin D3, teils immens.

Da Säuglinge und Kleinkinder keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden sollten und somit keine Möglichkeit haben ihren Tagesbedarf selbstständig zu decken, zählen auch diese zur Risikogruppe.

Einen von Natur aus erhöhten Bedarf an Vitamin D3 haben zum Beispiel schwangere Frauen.

Besonders gravierend ist der Mangel bei Menschen in Altersheimen oder anderen Pflegeeinrichtungen. Hier haben einige Studien bei über 90% dieser Personengruppe eine Unterversorgung nachgewiesen.